Jeder braucht gerade Zähne, der Kieferorthopäde für Kinder in Euskirchen hilft

“Kindermund tut Wahrheit kund” – häufig ziemlich witzig, manchmal weniger lustig, wenn es um schiefe Kinderzähne geht. Aber das muss ja nicht sein.

In unserer kieferorthopädischen Praxis in Euskirchen haben wir viele Optionen, um Zähne und Kiefer frühzeitig in die richtige Bahn zu lenken. So ersparen Sie Ihrem Kind bestenfalls eine aufwendigere Korrektur der Zähne, wenn es älter ist.

Gerne erklärt Ihnen unser Kieferorthopäden-Team Julia Rang und Dr. Tobias Klur:

  • wie Sie Ihr Kleinkind sanft von Schnuller und Daumen entwöhnen.
  • ab welchem Alter eine Zahnspange sinnvoll ist.
  • wie wir Zähne schonend in die perfekte Position bewegen.

Ab wann ist eine Zahnspange bei Kindern sinnvoll?

Lutscht Ihr Kind viel am Daumen oder Schnuller? Beides beeinflusst, wie sich Kiefer und Zähne entwickeln. Das erkennen wir ab dem Alter von 4 Jahren:

  • Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Kind von Daumen und Schnuller entwöhnen.
  • Regelmäßig kontrollieren wir, wie sich Zähne und Kiefer Ihres Kindes entwickeln.
  • So können wir rechtzeitig eingreifen, wenn es nötig ist.

Zahnspange bei Milchzähnen

In wenigen Fällen beginnen wir die kieferorthopädische Therapie, wenn Ihr Kind noch alle Milchzähne hat. Ist ein Milchzahn viel zu früh ausgefallen? Dann setzen wir einen Platzhalter ein, damit andere Zähen nicht in die Lücke kippen. So bleibt genug Raum für den nachfolgenden Zahn. Leidet Ihr Kind an einem schweren Über- oder Kreuzbiss? Auch hier kann es sinnvoll sein, früh mit einer Korrektur zu starten.

Zahnspange mit dem Zahnwechsel

Häufig startet die Zahnkorrektur, wenn die ersten bleibenden Zähne da sind. Im Alter von 9 bis 12 Jahren wächst der Kieferknochen schnell. Das nutzen wir, um mithilfe von Zahnspangen Kiefer und Zähne schonend in die perfekte Bahn zu lenken.

Was sind Über-, Kreuz- oder offener Biss?

Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe:

  • Wenn die oberen Frontzähne zu weit vor den unteren Zähnen stehen, sprechen wir von einem Überbiss.
  • Bei einem Unterbiss stehen die unteren Zähne vor den oberen Zähnen.
  • Ein Engstand besteht, wenn zu wenig Platz für alle Zähne auf dem Kieferkamm ist.
  • Einen offenen Biss erkennen Sie daran, dass ein großer Abstand zwischen den oberen und unteren Frontzähnen beim Zusammenbeißen besteht. Wir sprechen auch von einem offenen Biss, wenn die Kauflächen der Backenzähne nicht aufeinanderstehen.
  • Zu große Abstände zwischen Zähnen korrigieren wir ebenso mithilfe einer Zahnspange wie unsymmetrische Kiefer.

Übrigens: Schiefe Zähne können für eine Reihe weiterer gesundheitlicher Beschwerden verantwortlich sein, z. B.:

  • Kopf- und Nackenschmerzen, weil die Kiefermuskulatur verspannt
  • Lispeln oder Sprachfehler, weil schiefe Zähne oder Zahnlücken die Aussprache beeinflussen
  • Magen- und Darmbeschwerden, weil Ihr Kind Essen nicht richtig kauen kann

Wie läuft der erste Besuch in der kieferorthopädischen Praxis ab?

Was erwartet Sie und Ihre Familie beim ersten Besuch in unserer Praxis? Zunächst lernen wir uns kennen. Ihr Kind steht im Mittelpunkt. Wir erklären Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter altersgerecht, was wir untersuchen.

So könnte der erste Termin ablaufen:

  1. Zuerst sehen wir uns Zähne und Kiefer an. Wir prüfen, ob sich das Kiefergelenk frei bewegt und die zugehörige Muskulatur entspannt ist. Daran erkennen wir, ob der Kiefer falsch belastet wird.
  2. Im zweiten Schritt fotografieren wir die Zähne mit einer kleinen Kamera. Im Anschluss röntgen wir bei Bedarf den Kiefer. Die Bilder zeigen uns, wie viele Zähne noch nachwachsen und wie sich der Knochen entwickelt.
  3. Zum Schluss besprechen mit Ihnen und Ihrem Kind die Ergebnisse und empfehlen weitere Schritte.

Ihr Kind braucht eine Zahnspange? In diesem Fall besprechen wir mit Ihnen, welche Zahnspange die richtige ist. Sie erfahren, wie lange die Therapie dauert und wie die einzelnen Schritte aussehen. Wir erstellen Ihnen einen ausführlichen “Heil- und Kostenplan”.

Was kostet die kieferorthopädische Behandlung bei Kindern?

Bei bestimmten Fehlstellungen bezahlt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) die “ausreichende, wirtschaftliche und zweckmäßige” kieferorthopädische Behandlung für Kinder und Jugendliche. Wichtig: Ihr Kind muss die Therapie bis zum 18. Lebensjahr beginnen.

Allerdings bezahlt die GKV nicht jede Zahnkorrektur. Es gibt fünf “Kieferorthopädische Indikations-Gruppen” (KIG). Ab KIG 3 zahlt die GKV zu 100 Prozent. Gut zu wissen: Eltern zahlen 20 Prozent vorab. Sie erhalten diesen Betrag zurück, wenn Ihr Kind die Behandlung erfolgreich abschließt.

Klingt kompliziert? Gerne besprechen wir die Details mit Ihnen in unserer Praxis. Eine Erstberatung bezahlt die GKV immer in voller Höhe – egal, wie es weitergeht.

Sie sind privat versichert? Hier entscheidet Ihr Tarif, was und wie viel Ihre Versicherung bezahlt. Reichen Sie dazu den Heil- und Kostenplan ein, den wir Ihnen erstellen.